Österreicherinnen und Österreicher haben im Vorjahr wieder mehr Bücher gekauft. Der Gesamtumsatz stieg um 4,7 Prozent, der stationäre Buchhandel um fünf Prozent. Das größte Plus verzeichnete die Belletristik (9,7 Prozent).
Bei den Bestsellern landete im Vorjahr der österreichische Autor und Kabarettist Thomas Stipsits an der Spitze, diesmal mit seinem „Allerheiligen-Fiasko“. Dahinter folgen Sebastian Fitzek mit „Das Kalendermädchen“ und Joachim Meyerhoff mit „Man kann auch in die Höhe fallen“.
Bei den Sachbüchern erreichte Elke Heidenreich mit „Altern“ Platz eins.
„Lustig war‘s immer“ von Hans Krankl und Herbert Prohaska sowie Yuval Noah Hararis „NEXUS“ landeten unmittelbar dahinter. Insgesamt verzeichneten naturwissenschaftliche Sachbücher den stärksten Rückgang, der Umsatz sank hier um 9,5 Prozent. Bei den Editionsformen konnten Taschenbücher zulegen (um 19,1 Prozent). Hörbücher wurden im Vorjahr hingegen deutlich weniger verkauft (Minus von 16,9 Prozent).
Der Markt in Österreich entwickelte sich positiver als in der Schweiz und in Deutschland.
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