Apropos Hitzepol Waidhofen: Das exakte Gegenteil, nämlich der Kältepol in den bewohnten Gegenden Österreichs war am Montag Obergurgl in Tirol mit lediglich 4,9 Grad.
Und ebenso wie es flächendeckend heiß war, wurde es auch flächendeckend kalt. Die Beweise: Ferlach in Kärnten, vergangene Woche noch 35,8 Grad, am Montag nur noch 12 Grad. Bludenz in Vorarlberg, vergangene Woche 35,9 Grad, nunmehr 10 Grad. Die Hohe Warte in Wien, vor vier Tagen noch 33,4 Grad, am Montag nur 12,6 Grad.
"Das ist nicht außergewöhnlich"
Experten wie den Klimatologen Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik reißt der Wetterumsturz allerdings nicht vom Hocker: "So etwas gibt es im Schnitt alle zwei bis vier Jahre, das ist nicht außergewöhnlich." Ob im Juni 2010 oder im August 2011 - das Temperaturpurzeln um 25 Grad und mehr sei kein Jahrhundertereignis.
Nicht unüblich für solche Temperaturstürze sind übrigens auch die Tage nach solchen Wetterphänomenen. Denn wenn einmal massive Kaltluft einbricht, dann zieht sie meist einen Rattenschwanz an schlechtem Wetter hinter sich her. Es kann also mitunter dauern, bis es wieder wärmer wird.
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