Der 63-Jährige habe in jungen Jahren zwar einmal versucht, die Lenkberechtigung zu erlangen, doch es sei ihm zu mühsam geworden, gab er bei der Polizei an. Daher fuhr er zuerst in seiner früheren Heimat Wien und später in Graz einfach ohne Führerschein.
Am 2. Juni jedoch vergaß er eigenen Angaben zufolge bei der Tankstelle in Graz zu bezahlen, weil seine Lebensgefährtin im Spital und er deswegen durcheinander gewesen sei. Genug Geld habe er mitgehabt, ob er getrunken hatte, ließ sich im Nachhinein nicht mehr feststellen.
2.180 Euro Verwaltungsstrafe drohen
Da das Kennzeichen bekannt war, konnte die Polizei den Fahrzeughalter rasch ausforschen. Nach mehreren Versuchen konnten die Beamten ihn am Wochenende an seiner Adresse antreffen. Er zeigte sich geständig und gab an, seit 45 Jahren ohne Führerschein unterwegs zu sein. Er habe etwa ein Dutzend Mal das Auto gewechselt und sei sogar schon zweimal von der Polizei ohne Führerschein erwischt worden. Dies liege aber schon viele Jahre zurück.
Der Pensionist wurde wegen Diebstahls angezeigt. Außerdem droht ihm eine Verwaltungsstrafe von bis zu 2.180 Euro wegen Fahrens ohne Lenkberechtigung.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.