Große Freude bei den Vorarlberger Nachwuchshoffnungen. Beim FIS-Riesentorlauf im steirischen Gaal durfte die Kleinwalsertalerin Marie Therese Haller über ihren allerersten Sieg auf FIS-Ebene jubeln. Eine faustdicke Überraschung lieferte die Lecherin Leonie Zegg, die mit hoher Nummer auf Platz drei fuhr.
„Vor dem Start sind einige zu mir gekommen und meinten, dass ich die Nummer eins unbedingt ausnutzen soll“, verrät Marie Therese Haller. Worte, die sich die Kleinwalsertalerin zu Herzen nahm, die Konkurrenz düpierte und mit 0,98 Sekunden Vorsprung auf die ersten Verfolgerinnen ins Finale ging.
Nerven aus Stahl
Dort bewies die 18-Jährige dann Nervenstärke und verwies die Tirolerin Sarah Huber um 81 Hundertstelsekunden auf Rang zwei. „Zuletzt hat nicht alles so funktioniert wie erhofft. Darum ist dieser Erfolg umso schöner“, freute sich das Patenkind von Stefanie Schuster, ihres Zeichens Bronzemedaillengewinnerin der WM-Abfahrt 1999 in Vail, über ihren allerersten Sieg auf FIS-Ebene.
Von der Vierschanzentournee aufs Podest
Jubeln durfte auch Hallers Zimmerkollegin Leonie Zegg. Die Lecherin, die bislang primär in Abfahrt und Super-G glänzen konnte, fuhr mit Nummer 38 auf Zwischenrang sieben, von wo aus sich die 20-Jährige im Finale mit zweitbester Zeit auf Rang drei (+0,86) verbessern konnte. „Schon in den letzten Trainings ist es im Riesen sehr gut gelaufen und ich wusste, dass mir so ein Ergebnis gelingen kann, wenn ich die Leistung auch im Rennen zeige“, strahlte die Head-Pilotin, die bei der Vierschanzentournee für Freund Jonas Schuster bei den Qualis in Innsbruck und Bischofshofen vor Ort die Daumen drückte.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.