Maren Lundby hat sich für ihre Ausdrucksweise gegenüber den ÖSV-Adlern entschuldigt. Sie habe dem Team keine Schummeleien unterstellen wollen, rudert die Norwegerin zurück. Die Österreicher hätten sich wohl „legal einen Vorteil verschafft“, so die ehemalige Skispringerin, die immer noch auf der Suchen nach dem „Geheimnis“ ist.
„Ich hätte diese Worte nicht nutzen sollen. Das bereue ich“, rudert Lundby im Interview mit „Dagbladet“ zurück. Die Norwegerin nimmt dabei Bezug auf die erhobenen Schummelvorwürfe gegen das ÖSV-Team. Insbesondere das Wort „krank“ sei dabei die falsche Wahl gewesen, bereut die ehemalige Skispringerin.
Sie gelobt zudem, sich in Zukunft mehr auf ihre Ausdrucksweise zu achten: „Viele haben mir geschrieben und gemeint, ich sei verrückt. Ich werde mich nächstes Mal anders ausdrücken“. Dabei habe sie eigentlich nur sagen wollen, dass man in Österreich offenbar etwas gefunden habe, womit man der Konkurrenz voraus ist.
„Bin sehr neugierig“
Allerdings „muss das erlaubt sein“, stellt Lundby klar, denn: „Niemand wurde disqualifiziert oder ist durch den Material-Check gefallen“. Demnach stehe fest, dass sich die ÖSV-Adler einen legalen Vorteil verschafft hätten. „Es ist offensichtlich, dass sie gut springen. Es ist aber auch offensichtlich, dass sie mit ihrem Material ein gutes Setup haben. Das sorgt für Interesse. Ich bin sehr neugierig, auf welche Lösungen sie setzen und was sie gemacht haben, um so gut zu springen“, betont die 30-Jährige.
Lundby hofft unterdessen, das „Geheimnis“ der ÖSV-Adler noch zu durchschauen. Eine Fährte hat sie dabei schon ausgemacht: „Sie sind eine Etage höher als alle anderen. Die Phase nach der Sprungkante sieht bei ihnen anders aus.“
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