
Gerade in der besinnlichsten Zeit des Jahres braucht es einen schonungslosen Blick auf die Schulden- und Wirtschaftskrise in unserem Land. Aktuell befinden wir uns in einer akuten Abwärtsspirale, die unseren Wohlstand gefährdet. Deshalb müssen unsere Regierungsverhandler besser heute als morgen realisieren, dass wir uns im weltweiten Wettbewerb befinden. Es wäre reine Realitätsverweigerung, würden wir nicht anerkennen, dass die USA gerade maßvolle Maßnahmen setzen, indem erfolgreiche Wirtschaftskapitäne in Regierungsämter befördert werden. Ein Modell, das auch Österreich gut zu Gesicht stehen würde.
In den letzten Monaten haben in Österreich Tausende ihre Jobs verloren. Wollen wir diesen Trend umkehren, müssen wir das unternehmerfreundlichste Land Europas werden. Nur gewinnbringende Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, Steuerleistungen und Kaufkraft.
Die zukünftige Regierung sollte vorübergehend die Körperschaftssteuer halbieren; nicht nur bei Unternehmen, die sich neu ansiedeln, sondern auch bei alteingesessenen Cashcows wie Red Bull. Das wäre ein echter Impuls. Steuerwettbewerb lockt erfolgreiche Konzerne an und fördert Wohlstand, siehe Schweiz. Zusätzlich bräuchte es eine liberale Gesetzgebung, um bei Zukunftstechnologien wie künstlicher Intelligenz und Kryptowährungen punkten zu können.
De facto ist das kein frommer Wunsch. Wenn wir nicht schleunigst zur Besinnung kommen, befinden wir uns bald in der schlimmsten Rezession seit 80 Jahren.
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