Die diesjährige Sternsinger-Aktion begann am Freitag mit dem traditionellen Besuch der Heiligen Drei Könige bei Kardinal Christoph Schönborn. Vier Sternsinger aus Inzersdorf-St. Nikolaus standen stellvertretend für die 85.000 Kinder, die bis 6. Jänner von Haus zu Haus ziehen. Im Vorjahr waren 19,5 Millionen Euro gesammelt worden.
Schönborn dankte den Kindern und Jugendlichen für ihren Einsatz sowie den Spendern für ihre regelmäßige Unterstützung. Die Dreikönigsaktion sei in den letzten 70 Jahren nicht nur zur größten Spendeninitiative Österreichs geworden, sondern auch zu einer „großen Aktion der Solidarität“ und einem „erfreulichen Moment für unser Land“. Der Kardinal berichtete, dass er auf seinen Reisen immer wieder die Früchte dieser Solidarität in weltweiten Projekten gesehen habe und selbst am 6. Jänner mit einer Gruppe mitziehen werde.
Auch Spitzenpolitik bekommt Besuch der Sternsinger
Am Montag bekommt Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Hofburg Besuch der Sternsinger. An diesem Tag kommen die Drei Könige auch zu Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) und Militärbischof Werner Freistetter in die Roßauer Kaserne. Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) wird im neuen Jahr 2025 am Donnerstag, 2. Jänner, besucht, wie auch Finanzminister Gunter Mayr (ÖVP).
Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) empfängt die Sternsinger am 7. Jänner, ebenso Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher, Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (beide ÖVP) und VP-Klubobmann August Wöginger. Am 8. Jänner klopfen die Sternsinger dann bei Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) an, tags darauf bei Grünen-Klubobfrau Sigrid Maurer. Am 1. Jänner wird eine Gruppe aus Vorarlberg laut „Kathpress“ in Rom zu Gast beim Neujahrsgottesdienst mit Papst Franziskus sein.
Unterstützung für 500 Projekte weltweit
Von 27. Dezember bis 6. Jänner beteiligen sich rund 85.000 Kinder an der Aktion, die mit Unterstützung von 30.000 Erwachsenen von Haus zu Haus ziehen. Sie überbringen Segenswünsche und bitten um Spenden für etwa 500 Hilfsprojekte in Armutsregionen, darunter auch Projekte für Kinder und Jugendliche in Nepal. Seit 1954 wurden insgesamt 540 Millionen Euro gesammelt, 2023 rekordverdächtige 19,5 Millionen Euro.
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