Die ÖVP sitzt wieder in der steirischen Landesregierung, doch der Weg dorthin war von internen Grabenkämpfen gezeichnet. Wie konnte es so weit kommen? Kann Manuela Khom all diese Gräben wieder zuschütten? Und wird Barbara Eibinger-Miedl lange Teil der Landesregierung bleiben? Wir haben hinter die Kulissen geblickt.
Schreiduelle, stundenlanges Chaos und ein zum Rücktritt gezwungener Parteichef: Der 16. Dezember 2024 wird als schwarzer Montag in die Historie der einst so stolzen Landesschwarzen eingehen. Doch wie konnte es so weit kommen? Nun, Christopher Drexler unterschätzte völlig die Stimmung an der Parteibasis: Sie war schon nach der historischen Wahlniederlage am 24. November schlecht und kippte vollends, als Drexler entgegen aller Ankündigungen vor dem Urnengang doch als „Vize“ in die neue Landesregierung wechseln wollte. Das sei der Bevölkerung nicht mehr erklärbar, wetterten Bürgermeister und Bezirksobleute, die im März 2025 Gemeinderatswahlen zu schlagen haben und eine neuerliche, womöglich noch heftigere „Watschn“ befürchteten.
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