Am Mittwoch lud FPÖ-Chef Kunasek zu Sondierungsgesprächen ins Grazer Landhaus. Es könnte schnell zu Regierungsverhandlungen kommen, bei denen die Ressorts neu verteilt werden. Mit einem Koalitionswechsel beginnt auch das große Sesselrücken – in den Regierungsbüros, bei Aufsichtsräten oder dem ORF-Stiftungsrat.
Tag eins der Sondierungsgespräche, zu denen Mario Kunasek in sein Büro im Grazer Landhaus geladen hatte. Den Anfang machte ÖVP-Chef Christopher Drexler als Zweitplatzierter der Landtagswahl. Nach dem Termin sagte der Landeshauptmann auf „Krone“-Anfrage: „Es war ein gutes, konstruktives Gespräch auf gegenseitig wertschätzender Basis.“ Dann war SPÖ-Chef Anton Lang an der Reihe – auch hier stimmte die Chemie zwischen den beiden. Die Freiheitlichen hatten schon im Vorfeld angekündigt, erst nach Abschluss der Sondierungsgespräche wieder Stellung zu nehmen.
Dann gingen die Gespräche weiter, Kunasek bat Sandra Krautwaschl (Grüne), Niko Swatek (NEOS) und Claudia Klimt-Weithaler (KPÖ) zu sich. Mit der Bekanntgabe eines Partners für Regierungsverhandlungen könnte es schnell gehen, die FPÖ hat sich ja einen straffen Zeitplan gesteckt. Noch diese, spätestens Anfang nächster Woche soll das Geheimnis gelüftet werden, ob die Schwarzen oder die Roten als Koalitionspartner zum Zug kommen. Spannend wird die Aufteilung der Ressorts, die FPÖ wird auf einige Themen besonderen Wert legen.
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