Streit mit Mutter

Musk beantragt alleiniges Sorgerecht für Sohn (1)

Ausland
13.01.2026 11:16

Elon Musk fordert das alleinige Sorgerecht für seinen Sohn Romulus. Der Auslöser dafür waren Aussagen der Mutter, die sich für frühere transfeindliche Aussagen entschuldigt hatte. Der Tech-Milliardär bekam es mit der Angst zu tun, sie könnte eine Geschlechtsumwandlung bei ihrem gemeinsamen Kind durchführen.

Die rechte Autorin und Influencerin Ashley St. Clair entschuldigte sich zuletzt öffentlich für frühere Aussagen zu Trans-Menschen. Auf X schrieb sie, sie fühle sich „zutiefst schuldig“ für die Dinge, die sie in der Vergangenheit über eine Schwester ihres Sohnes Romulus gesagt habe. Gemeint ist wohl Elon Musks ältere Tochter Vivian Wilson, die sich vor einigen Jahren als trans geoutet hatte.

„Werde heute das alleinige Sorgerecht beantragen“
Daraufhin eskalierte der Streit zwischen Elon Musk und der 27-Jährigen. Nun will er das alleinige Sorgerecht für seinen einjährigen Sohn beantragen. Ihre Aussagen auf X würden andeuten, dass sie das Geschlecht des Kindes ändern wolle. Obwohl die Mutter keinerlei Andeutungen in diese Richtung machte, sieht Musk eine Gefahr in St. Clairs Sinneswandel. Auf X schrieb er: „Ich werde heute das alleinige Sorgerecht beantragen“.


Musk ist strikt gegen Geschlechtsangleichungen
In einem Interview von 2024 äußerte sich Musk hart zu der Geschlechtsangleichung seines ältesten Kindes: „Mein Sohn Xavier ist tot – getötet vom Woke-Virus“. Seine Tochter Vivian Jenna Wilson hatte 2020 ihr Coming-out als Trans-Frau. Seither setzt sich Musk vehement gegen geschlechtsangleichende Maßnahmen und Operationen für Minderjährige ein.

Mutter schrieb transfeindliches Kinderbuch
Auch Ashley St. Clair ist in der Vergangenheit nicht nur durch transfeindliche Äußerungen, sondern auch durch ein umstrittenes Kinderbuch aufgefallen. In dem Buch mit dem Titel „Elephants are not birds“ („Elefanten sind keine Vögel“) spricht sie sich offen gegen die Rechte von Trans-Menschen aus.

Streit bahnte sich lang an
Zwischen der rechten Influencerin und dem Tech-Giganten krachte es schon seit einiger Zeit. Vergangenes Jahr klagte die Mutter des Kindes auf das alleinige Sorgerecht, um ihr Kind zu schützen. Musk würde sie außerdem nicht ausreichend finanziell unterstützen. Diese Anschuldigungen wies der Milliardär zurück – er habe ihr 2,5 Millionen Dollar gegeben und überweise ihr eine halbe Million Dollar pro Jahr. Nach der Geburt des kleinen Romulus habe Elon Musk nur wenig Interesse an ihm gezeigt und ihn nur eine Handvoll Mal gesehen.

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