Die Grazerin Maryam Mohammadi kam 2009 aus dem Iran nach Graz. Sie sorgt sich um Eltern und Bekannte in Teheran, der Kontakt ist abgerissen. „Ich weiß nicht, wo meine Freunde sind“, sagt die Frauenpreisgewinnerin.
In Österreich ist Maryam Mohammadi sicher, doch geistig ist sie mitten in den Unruhen im Iran: „Sie schießen blind auf Menschen. Es ist eine Katastrophe.“ Die 46-Jährige ist in Graz als Künstlerin und Kuratorin, vor allem aber auch für ihr Engagement für junge, gewaltbetroffene Frauen bekannt – 2025 gewann sie den Grazer Frauenpreis. Ähnlich engagiert ist ihr Umfeld im Iran: „Alle gehen zu Demonstrationen. Jetzt kursieren Videos von Massen an Leichen – und ich sitze hier in Graz und weiß nicht, wo meine Freunde sind.“
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