„Sie machen ja eh, was sie wollen.“ Dass sich Real Madrid dazu entschloss, die Ballon-d‘Or-Gala kurzerhand zu boykottieren, musste der frisch gebackene Weltfußballer Rodri nun einmal so hinnehmen. Auch, wenn er anders gehandelt hätte ...
Hintergrund: Ursprünglich galt Real Madrids Vinicius Junior als Top-Favorit auf die Auszeichnung zum besten Fußballer der Welt. Als die „Königlichen“ unmittelbar vor dem Gala-Abend in Paris erfahren hatten, ihr Schützling würde leer ausgehen, stornierte der Verein seinen Flug in die französische Hauptstadt. Auch Carlo Ancelotti, der zum besten Trainer gewählt worden war, sowie Torschützenkönig Kylian Mbappe nahmen ihre Trophäen nicht persönlich entgegen.
„Wollen doch alle die besten Spieler sehen“
Schade, wie Rodri findet. Gegenüber „France Football“ meinte der Spanier: „Was soll ich dazu schon sagen? Wäre es mir lieber gewesen, wenn alle anwesend gewesen wären? Selbstverständlich wäre es lieber gewesen. Der Zweite, Dritte, Vierte und viele mehr haben gefehlt. Wir wollen doch alle, dass an diesem Abend die besten Spieler der Welt anwesend sind. Die beste Mannschaft des Jahres war bei der Zeremonie nicht anwesend, dabei stellten sie den besten Trainer und Torschützenkönig.“
Die Freude über die Auszeichnung konnte das jedoch keinesfalls mindern. Rodri freute sich viel eher, mit seinen Liebsten anstoßen zu können – immerhin die waren zur Gala gekommen. Böses Blut zwischen dem ManCity-Profi und Real Madrid gebe es keines – auch wenn der 28-Jährige über die Aktion nicht sonderlich überrascht gewesen sei. „Ich muss ihre Entscheidungen akzeptieren, auch wenn ich nicht so reagiert hätte. Aber sie machen ja eh, was sie wollen“, stichelte der Weltfußballer gegen die beleidigten Madrilenen.
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