Gegen 5.30 Uhr waren sechs Bergretter und ein Alpinpolizist erneut zur Unglücksstelle in 1.700 Metern Höhe aufgestiegen, berichtete der Osttiroler Bergrettungschef Peter Ladstätter. Durch die warmen Temperaturen der vergangenen Tage seien die Schneemassen teilweise abgeapert. Die Leiche sei dann an einem der drei "Verdachtspunkte" entdeckt worden.
Gruppe von 100 Meter langen Lawine erfasst
Das Unglück hatte sich am Montagabend im Bereich Dorfertal im Gemeindegebiet Prägraten ereignet. Eine Vierergruppe deutscher Skitourengeher befand sich im Aufstieg zur Johannishütte, als sie in einer Höhe von 1.700 Metern von den Schneemassen erfasst wurde.
Zwei Sportler wurden von der etwa 100 Meter langen Lawine teilverschüttet und konnten von einem Kameraden befreit werden. Der 30-Jährige wurde jedoch komplett von den Schneemassen begraben. Einer der Tourengeher fuhr ins Tal ab und setzte die Rettungskette in Gang. Die Suche nach dem Vermissten musste jedoch aufgrund der Lawinengefahr vorübergehend eingestellt werden.
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