In der Nacht auf Freitag gegen 1 Uhr nahmen die aufmerksamen Uniformierten den starken Marihuana-Geruch vor einem Wohnhaus in der Kuefsteingasse wahr. "Da die Beamten die Geruchsquelle nicht sofort ausmachen konnten, setzten sie den Suchtgifthund 'Alexia' der Diensthundeabteilung ein", erklärte Polizeisprecher Thomas Keiblinger.
Der Kommissar auf vier Pfoten konnte dank seiner guten Spürnase rasch eine ganz bestimmte Wohnung im zweiten Stock als Quelle des ungewöhnlichen Geruchs in der Wohnhausanlage ausmachen. Nachdem der beschuldigte Mieter Rene S. die Wohnungstür geöffnet hatte, sah er sich gleich einem Großaufgebot an Polizisten gegenüber und strich letztlich die Segel – Leugnen zwecklos.
Vier von fünf Zimmern von Plantage in Beschlag genommen
Aber auch die Beamten staunten beim Anblick der äußerst großen und professionell aufgezogenen Plantage nicht schlecht. Sie stellten sowohl größere Mengen an bereits geerntetem Cannabis als auch Dutzende gerade in der Aufzucht befindliche Marihuana-Pflanzen sicher.
"Dabei waren vier von fünf Zimmern von der Plantage und der Verarbeitung der Drogen voll in Beschlag genommen. Wir fanden zahlreiche Mutterpflanzen und Setzlinge sowie säckeweise das getrocknete und für den Verkauf zerkleinerte Marihuana", so Keiblinger. Bei Rene S., der in Sachen Drogen kein unbeschriebenes Blatt ist, klickten die Handschellen. Er gab an, das Marihuana "nur für den Eigengebrauch" zu züchten.
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