Ein lange Zeit in Wien lebendes Ehepaar will in Freistadt aus der eigenen Tasche die „Stadtinsel“ im Frauenteich errichten. Mit welchen Kosten sie rechnen, wollen sie nicht verraten. Die schwimmende Plattform ist mit ziemlicher Sicherheit ein kostspieliges Projekt. Das Paar geht dafür ein hohes Risiko ein.
Um sich ihren Traum zu erfüllen, haben Sabine und Michael Rahm-Lehner in Wien alles liegen und stehen gelassen, ihre langjährigen Jobs gekündigt. In Freistadt wollen die 43-Jährige und ihr um vier Jahre älterer Ehemann am Frauenteich die „Stadtinsel“ errichten. Auf der rund 800 Quadratmeter großen Plattform soll das ganze Jahr über ein Gastro-Betrieb geöffnet haben. Im Herbst und Winter soll sich die Insel in einen großen Eislaufplatz für vorerst einmal rund 50 Personen verwandeln, im Frühling und Sommer in einen riesigen Strand.
Schritt für Schritt wachsen
„Wir wollen langsam und gesund wachsen und das Projekt in zwei Phasen umsetzen. Es wird zunächst nur ein kleines Bistro geben, in weiterer Folge sind ein Gastraum und eine Dachterrasse geplant.“ Das Paar ist sich der großen finanziellen Herausforderung bewusst. Da es sich um ein privates Vorhaben handelt, fließen kaum Fördergelder. „Wir müssen die Kosten selbst tragen, spielen mit unserer Existenz“, so das Duo. Die Kosten für das Projekt wollen sie aber nicht verraten.
Gemeinderat ebnete Weg
Für Erleichterung hat zumindest der Freistädter Gemeinderat gesorgt. Zuletzt wurden die entsprechende Änderung des Flächenwidmungsplanes für den Frauenteich und der Pachtvertrag mit den Projektanten beschlossen. „Wir können nun mit der Bauabwicklung und der Detailplanung beginnen. Mit Reedereien, die wir für die schwimmende Plattform brauchen, laufen schon Gespräche“, erzählt Michael Rahm-Lehner. Er bringt eine 30-jährige Erfahrung in der Baubranche mit. Gattin Sabine, deren Oma in Freistadt lebte, hat viele Jahre in der Hotellerie gearbeitet.
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