Der Bedarf an Kinderbetreuung möglichst nahe am Arbeitsplatz ist groß: Die Porsche Holding Salzburg hat ihren Kindergarten in der bereits dritten Ausbaustufe nun auf 96 Plätze erweitert und will so noch attraktiver für Mitarbeiter sein. In Salzburg gibt es derzeit elf Betriebskindergärten.
Vor allem für die Unter-Dreijährigen gibt es in ganz Salzburg zu wenig Betreuungsangebot. In der Landeshauptstadt will Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) in den nächsten Jahren 100 zusätzliche Krabbelgruppenplätze schaffen. Das Feld den privaten Anbietern zu überlassen, sei ein Fehler seiner politischen Vorgänger gewesen, so Auinger kürzlich bei einer Präsentation der Pläne.
Firmen springen mit Betreuungs-Angebot ein
Bei der Salzburg AG ging im September am Nachbargrundstück der Salzburger Zentrale ein Kindergarten mit Platz für insgesamt 72 Kinder in Betrieb.
Und bei Porsche feiert man jetzt die bereits dritte Erweiterungsstufe. Der Betriebskindergarten ist seit 2019 eine wertvolle Unterstützung für die Mitarbeiter. Nach einem Jahr Baustelle und Container am Vorplatz wurde nun die Erweiterung in Betrieb genommen. Platz für zwei zusätzliche alterserweiterte Gruppen mit bis zu 32 Kindern wurde geschaffen.
Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung bei Porsche: „Mit der Erweiterung investieren wir gezielt in die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und erhöhen unsere Attraktivität als Arbeitgeber.“ Ziel sei es vor allem auch, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen.
Die Einrichtung ist ganzjährig von 7 bis 19 Uhr geöffnet. Auch während der Ferien ist der Porsche-Kindergarten nicht geschlossen.
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