Der FC Red Bull Salzburg gastiert am Donnerstag in der UEFA Europa League beim SC Freiburg und braucht einen Sieg, um zumindest die theoretische Chance auf den Einzug in die K.o.-Phase zu wahren. Hinter den Kulissen kämpfen die Bullen derweil um Marcus Mann, der Sport-Geschäftsführer werden soll.
Mit drei Punkten aus fünf Partien blieb Salzburg in der Europa League bislang hinter den Erwartungen. Die Tabelle spuckt die Truppe von Thomas Letsch nur an 29. Position aus.
Für den Aufstieg in die K. o.-Phase wäre Platz 24 nötig. Dass die Bullen diesen erreichen, glauben nur noch die kühnsten Optimisten. Mathematisch gesehen beträgt die Wahrscheinlichkeit mickrige drei Prozent.
Zumal mit Freiburg am Donnerstag sowie Basel und Aston Villa Ende Jänner drei Gegner warten, die qualitativ nicht schlechter sind als Salzburg. Der einstige Mathematik-Lehrer Letsch wird auf die Theorie pfeifen. Er strebt in der Praxis das Aufstiegswunder an. Dafür braucht’s im Breisgau allerdings einen Dreier.
Bis zu drei Millionen könnten erforderlich sein, um Marcus Mann als Sport-Geschäftsführer installieren zu können. Der 41-Jährige, „Krone“-Infos zufolge schon vor einem Jahr auf der Kandidatenliste, ist vertraglich bis 2029 an Hannover 96 gebunden.
Martin Kind, Klubboss der Niedersachsen, erklärte in der „Bild“: „RB Salzburg hat sich offiziell und konkret gemeldet. Sie möchten Marcus Mann haben.“ Dieser habe Interesse an einem Wechsel an die Salzach. Zeitlich unter Druck setzen lassen wolle man sich an der Leine nicht, erklärte Kind: „Ohne Alternative gibt es keine Lösung!“ Da er am längeren Hebel sitzt, sind die Bullen nun wieder am Zug.
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