Die Herausforderungen in den Kindergärten steigen weiter. Die Personalnot ist groß. Weil nun Geld vom Bund Richtung Länder fließt, verstärkt auch die Stadt Salzburg den Ausbau. Geplant sind neue Krabbelgruppen. Außerdem werden 20 Stellen für Pädagogen finanziert, die parallel die Ausbildung machen.
„Mit den jährlich rund fünf Millionen Euro, die die Stadt Salzburg bis 2028 erhalten wird, werden wir Betreuungsplätze ausbauen, neue räumliche Kapazitäten schaffen und eine Personaloffensive starten“, so Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ).
Größte Lücken gibt es für unter Dreijährige
Der Schwerpunkt liegt bei den geplanten Aubauprojekten im Bereich der unter Dreijährigen. Die Pläne im Detail:
Ausblick auf Neubau und Erweiterung von Einrichtungen in den nächsten Jahren:
Wir wollen bei der berufsbegleitenden Ausbildung nicht nur die Schulkosten, sondern auch den fünfzigprozentigen Lohnentfall bezahlen.
Jutta Kodat, Amtsleiterin für Schulen und Kinderbetreuungseinrichtung im Magistrat Salzburg
Personaloffensive in städtischen Kindergärten
Die Stadt Salzburg sucht auch Rezepte gegen den Personalmangel und geht neue Wege: In einem ersten Schritt werden im Bereich Elementarpädagogik 20 zusätzliche Stellen geschaffen. Die Kräfte sind dann zu hundert Prozent bei der Stadt angestellt, machen parallel die Ausbildung zur Fachkraft für Elementarpädagogik und können dafür bis zu 50 Prozent freigestellt werden. Das soll vor allem Personen, die bereits in einem städtischen Kindergarten arbeiten, aber auch Quereinsteiger motivieren.
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