Niedlich, bunt, spaßig: Die Videospielwelten des japanischen Nintendo-Konzerns gelten als besonders freundlicher Ort und fesseln seit Jahrzehnten Generationen von Gamern an die Bildschirme. Damit das so bleibt, verlässt sich Nintendo allerdings nicht allein auf die Qualität seiner Spiele. Innerhalb des „Super Mario“- und „Pokémon“-Konzerns gibt es eine Abteilung, die seriöser nicht sein könnte – und weltweit gefürchtet ist.
Wer Nintendo ins Geschäft fährt, sollte tiefe Taschen haben: Diese Erfahrung machten in den vergangenen Jahren Privatpersonen, Unternehmen oder auch Online-Communities, die mit ihren Geschäften oder Softwareprodukten von Nintendo als Bedrohung empfunden wurden. Nintendos Rechtsabteilung sorgte mit einer Klage nach der anderen für Schlagzeilen – gegen andere Spieleentwickler, die vermeintlich Nintendo-Ideen kopieren, Open-Source-Emulatoren, Spiele-Modder und so ziemlich jedes Unternehmen, das auch nur ansatzweise versucht, mit einem roten Kapperl mit „M“ darauf das Geschäft anzutreiben. Krone+ blickt ins Innere der Nintendo-Rechtsabteilung und analysiert, wieso die Japaner so konsequent auf ihre Advokaten setzen.
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