Sophie Grill feierte in Locarno ihren Premierentriumph im Fallschirmspringen. Finanziell lohnt sich der Sport aber überhaupt nicht: „Ohne Unterstützung geht nichts“, sagt die fröhliche Pucherin.
„Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, es ist ein sehr schönes Gefühl gewesen.“ Seit Jahren gilt Sophie Grill im Fallschirmsprungweltcup als Talent, beim letzten Stopp der heurigen Saison in Locarno (Sz) feierte sie nun ihren ersten Sieg auf der großen Bühne. Nach acht fast perfekten Sprüngen hatte sie eine Gesamtabweichung von nur neun Zentimetern. Durch ihren Triumph beendete die Pucherin das Jahr auf Platz drei im Weltcup und kündigt bereits jetzt an: „Nächste Saison will ich dann noch besser sein.“
Finanziell brachte ihr der Sieg wortwörtlich nichts. „Obwohl viel Arbeit dahintersteckt, gibt es keinen Cent Preisgeld“, sagt sie und fügt hinzu: „Ohne die Unterstützung von Verein und Heer könnte ich diesen Sport nicht betreiben.“
Nach einem kurzen Urlaub beginnt für Grill die Vorbereitung auf die Paraski-Saison. Da steht im März die Heim-WM in St. Johann an.
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