Der Pakistani war im Zuge einer fremdenpolizeilichen Kontrolle am Donnerstag vor der Votivkirche in Wien festgenommen worden (Bild). Dem Vernehmen nach lag ein rechtskräftig negativer Asylbescheid gegen den Mann vor.
Als Grund für die Entlassung des 33-Jährigen - der immer wieder als Sprecher der Gruppe aufgetreten war - wurde seitens der Behörden genannt, dass die Flüchtlinge gleichzeitig mit der Übersiedlung auch die Kooperation zugesagt haben. Da sie ihrer Melde- und Mitwirkungspflicht nachkommen, besteht kein Grund mehr für die Aufrechterhaltung der Schubhaft.
Denn diese könne nur verhängt bzw. aufrecht erhalten werden, wenn dies zur Sicherung des Verfahrens nötig ist. Klaus Schwertner, der Geschäftsführer der Caritas Wien, vermutet hingegen, dass gesundheitliche Probleme des Flüchtlings zur Freilassung geführt haben dürften.
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