In weiten Teilen des weiten Landes wurden Regenrekorde aufgestellt. Laut Experten sind sie die Folge eines menschengemachten Klimawandels.
Die größten Niederschlagsmengen wurden um 450 Millimeter pro Quadratmeter wurden in den Ybbstaler, Türnitzer und Gutensteiner Alpen gemessen. „Allerdings hat die niedrige Schneefallgrenze hier die Auswirkungen etwas gedämpft“, weiß Wetterexperte Nik Zimmermann von der Ubimet.
St. Pölten über Tulln bis zum Wienerwald
Besonders außergewöhnlich waren die Regenmengen allerdings im Gebiet zwischen St. Pölten, Tulln und dem nordwestlichen Wienerwald sowie im Bereich der Voralpen von Lilienfeld über Kirchberg an der Pielach bis Lackenhof am Ötscher. Entlang der Sierning, der Perschling sowie der Großen Tulln und abschnittsweise auch an der Traisen und der Schwechat wurden Werte deutlich über jenen des 100-jährigen Durchschnitts gemessen.
Entlang des Wien sprechen Experten sogar von einem tausendjährliche Hochwasser. Teilweise gehen die berichteten Höchststände vor der aktuellen Flut auf das Jahr 1959 zurück. Fakt ist: „Je wärmer das Mittelmeer und das Schwarze Meer werden, desto größere Niederschlagsmengen sind auch bei uns zu erwarten.“
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