Die Radsport-Szene trauert um Rolf Wolfshohl. Der Deutsche ist am Mittwoch im Alter von 85 Jahren verstorben.
Wolfshohl zählt zu den erfolgreichsten Sportlern der deutschen Rad-Geschichte. 1965 gewann der gebürtige Kölner die Vuelta a Espana, drei Jahre später triumphierte er in der Fernfahrt Paris–Nizza. Außerdem gewann „Le Loup“ (Der Wolf, Anm.) zwei Tour-de-Frace-Etappen und trug zwei Tage lang das Gelbe Trikot.
„Herz für Frankreich“
Vor allem in Frankreich genoss Wolfshohl große Anerkennung, die er dem Land auch zurück zollte: „Die Gelassenheit der Franzosen hat mir immer imponiert, ich habe ein Herz für Frankreich.“
Zu den Schattenseiten seiner Karriere zählt unter anderem eine positive Dopingkontrolle, die 1968 eine vierwöchige Sperre zur Folge hatte. Auch nach seinem Rücktritt vom Profisport hatte der Deutsche einige Schicksalsschläge zu verkraften. So stürzte sein Sohn 1984 bei der DM schwer, war daraufhin gelähmt und verstarb 2011 im Alter von 51 Jahren. Nun verabschiedete sich auch Wolfswohl selbst von dieser Welt ...
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