Spektakel in Linz

Klangwolke: Gigantische Show für 100.000 Besucher

Oberösterreich
08.09.2024 10:00

Es ist jedes Jahr aufs Neue ein Erlebnis! Am Samstagabend „schwebte“ die 45. Linzer Klangwolke über den Donaupark zwischen zwei Brücken. Mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher genossen die atemberaubende Mega-Show von La Fura dels Baus: Ein Wal in der Donau wurde zum starken Sympathieträger.

Die Gruppe La Fura dels Baus schöpfte aus ihrem Fundus an Theatermagie, um einzigartige Bilder in den Donauraum vor dem Brucknerhaus zu zaubern, was Tausende Besucher im Donaupark gebannt verfolgten. Die Spanier gaben der 45. Klangwolke den Titel „Pioneers – 52 Hz“ und es ging um Walgesang, Pioniere und Planeten.

Pioniere der jüngsten Geschichte – Frauen und Männer – kamen mit wenigen, aber prägnanten Sätzen zu Wort, ihre Erfindungen wurden in Mega-Bildern umgesetzt. So staunte man über eine Nachempfindung von Gustav Klimts Kuss, nachgestellt mit 30 Personen in luftigen Höhen.

Gigantische Figuren und Luftakrobatik
Mileva Einstein, Physikerin und mehrfache Mutter, wurde von einer Riesin, die ein Kind gebärt, begleitet. Ebenfalls beeindruckend war ein schwebendes Pferd, gebaut aus Menschenkörpern. Ein E-Auto flog am Ufer, daran hingen Menschen. 

Akrobatik im Klettergurt ließ unglaublich große Menschennetze in 40 Meter Höhe entstehen. Bei der größten Pyramide waren rund 60 Akteure beteiligt. Noch nie waren derartig atemberaubende Szenen zu sehen! Alles wurde eingebettet in eine stimmungsvolle Licht- und Pyrotechnikshow. Ebenfalls schön und beeindruckend: das „Ballett“ der Boote auf der Donau.

Eindrucksvolle Videos und Musik betont klassisch
Wunderschön die Heißluftballons, die wie planetarische Blüten auf Urfahraner Seite auf- und abstiegen und vieles mehr. Dazu grandiose Bilder auf zwei Videowalls am Ufer, eine Wasserwand auf einem Schleppkahn in der Mitte der Donau diente ebenfalls als Projektionsfläche.

Plädoyer für inhaftierten Tierschützer
Herausragend dieses Mal auch die Musik: Bis auf die erste Nummer blieb es „klassisch“, man huldigte Anton Bruckner und Gustav Holst. Aber etwas mehr Walgesang hätte nicht geschadet. Insgesamt entstand aber eine „Soundwolke“, die ruhig und stimmig eine tolle Geschichte erzählte. 

Couragiert: Am Schluss wurde ein Plädoyer für Paul Watson eingeblendet. Der bekannteste Walschützer der Erde hat sich mit Japans Walfängern angelegt und sitzt derzeit in Haft.

Weiterfeiern in einer der letzten lauen Sommernächte
Am Schluss wurden alle Figuren der Open-Air-Show noch einmal in die Lüfte erhoben und es folgte Beifallgewitter. Anschließend ging es weiter mit einer „Nachklangwolke“, die – wie letztes Jahr – DJ Pete Sabo mit zehn Musikern bespielte.

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