„Die Stadt am Ende der Welt“ lautet der Spitzname von Ushuaia, einer 82.000-Einwohnerstadt am südlichsten Ende Argentiniens. Aktuell wird dort aber nicht nur Spanische gesprochen. Auch der Vorarlberger Dialekt, ist da und dort zu hören. Kein Wunder, bereiten sich dort doch gleich fünf Ländle-Skiherren auf die WM-Saison vor.
„Die Temperaturen hier in Ushuaia sind um einiges höher, als sie letztes Jahr um diese Zeit waren, fast schon frühlingshaft“, berichtet der Mellauer Patrick Feurstein, der sich aktuell mit der WC4-Gruppe des ÖSV an der Südspitze Argentiniens auf die anstehende WM-Saison vorbereitet. Und in der südlichsten Großstadt der Welt ist der 27-Jährige nicht der einzige Vorarlberger.
Denn neben dem Lauteracher Routinier Christian Hirschbühl, der nach langwieriger Verletzung auf ein Comeback im kommenden Winter hinarbeitet, ist auch Feursteins Klubkollegen Noel Zwischenbrugger mit von der Partie. Dazu kommt mit dem 21-jährigen Jakob Greber noch ein weiterer Mellauer und mit dem 19-jährigen Silbertaler Moritz Zudrell der Senkrechtstarter der vorigen Saison. „Die zwei haben sich gut in der Gruppe eingelebt und wir haben jede Menge Spaß miteinander“, verrät Patrick, der sich im Frühjahr dazu entschieden hatte, wieder zu seinem langjährigen Ausrüster Rossignol zurückzukehren. „Für mich war es keine große Umstellung und es läuft auch schon wieder recht gut.“
Das sieht auch der neue Gruppencoach Wolfi Auderer und sein Team so: „Skitechnisch sind sie Trainer schon recht zufrieden mit mir“, sagt der Polizeisportler, der nächste Woche auch Rennen im Rahmen des Südamerikacups bestreiten möchte. „Da geht es um FIS-Punkte, um mich in der Startliste wieder ein bisschen weiter nach vorne arbeiten zu können.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.