Während in Österreich der Sommer nochmals Fahrt aufnimmt, präsentiert sich die Südspitze Argentiniens tiefwinterlich. Perfekte Bedingungen für die rot-weiß-roten Ski-Asse, um sich auf die antstehende WM-Saison vorzubereiten. So auch die Vorarlbergerin Elisabeth Kappaurer, die dieser Tage ein ganz spezielles Jubiläum „feierte“.
„Heute habe ich den fünften Geburtstag meiner Beinchen gefeiert“, erklärte Elisabeth Kappaurer der „Krone“ am Dienstagabend. Der Hintergrund: Am 27. August 2019 hatte sich die Bezauerin beim Training im argentinischen Ushuaia – auch bekannt als die „Stadt am Ende der Welt“ – das rechte Schien- und Wadenbein gebrochen, sowie eine Abrissfraktur am linken Schienbeinkopf erlitten.
„Ist ein kleiner Feiertag für mich“
Derzeit befindet sich „Lisi“ wieder in Ushuaia, wo sie sich mit dem ÖSV-Team auf die WM-Saison vorbereitet. „Nachdem es für mich seit langer Zeit der erste Sommer ohne Schmerzen und OP ist, bin ich topfit“, erzählte die 29-Jährige, deren Schwerpunkt momentan auf dem Riesentorlauftraining liegt. „Ich werde hier aber auch noch Super-G fahren. Da freue ich mich speziell drauf.“ Am Dienstag, dem Tag ihres verhängnisvollen Sturzes, ließ sie die Skier aber im Keller: „Das ist ein kleiner Feiertag für mich, da fahre ich nimmer Ski. Das werde ich so beibehalten.“
Damals wie heute: Scheib überraschte mit Sushi
Dafür gab es für Lisi von Teamkollegin Julia Scheib eine spezielle Überraschung. „Sie hat mir 2019 nach meinem Sturz eine riesengroße Packung Sushi ins Krankenhaus gebracht“, verrät die Head-Pilotin. „Heute Abend hat sich mich wieder mit Sushi überrascht, wir haben Karten gespielt und sind dann noch lange zusammengesessen. Darüber habe ich mich sehr gefreut!“
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