Die schwache Konjunktur und die Flaute in der Bauwirtschaft belasten die heimische Holzwirtschaft. Derzeit fehlen noch positive Signale. Zusätzlich sorgt das extreme Wetter für massive Schäden.
Das extreme Wetter stellt eine massive Belastung für die Holzindustrie dar“, erklärt Markus Schmölzer, Vorsitzender der österreichischen Sägeindustrie. „Schäden durch Sturm sind zwar teuer, aber für die Holzbranche ist die Trockenheit das größere Problem“. Denn dadurch werden die Fichtenbestände anfällig für Borkenkäferbefall. „Bestimmte Gebiete sind dadurch massiv betroffen“, so Schmölzer. In Osttirol und in Oberkärnten kann man davon ein Lied singen, wo erst Stürme und dann die Käfer tausende Hektar Wald zerstört haben.
Doch auch die konjunkturelle Großwetterlage bereitet der Holzindustrie Sorgen. „Derzeit sind wir in fast allen Bereichen mit Absatz- sowie Umsatzverlusten konfrontiert. Die Rezession in der Bauwirtschaft und in der Industrie belastet unsere Mitglieder“, sagt Franz Teuschler, Vize-Chef des österreichischen Holzhandels. Und auch international fehlen positive Signale. „Weder aus den USA, Indien noch China kommen starke Konjunkturimpulse“, erklärt Ökonom Christian Helmenstein, der auch hohe Zinsen als Problem nennt.
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