Am Freitag startet die HLA-Meisterliga in die neue Saison. Aufsteiger West Wien legt nach dem Cup- und Zweitliga-Titel bei den BT Füchsen los, „spitzt“ bei der Oberhaus-Rückkehr auf das Play-off. Der Altersschnitt der Talente-Auswahl beträgt gerade einmal 20 Jahre.
Mehr als die Hälfte des Kaders hat keine HLA-Erfahrung. Der Altersschnitt liegt gerade einmal bei 20 Jahren... Aber West Wien ist nach dem Cup- und Zweitliga-Titel heiß auf die Rückkehr in das Handball-Oberhaus, wo die Grünen am Freitag (19.30, live krone.tv) mit fünf Neuen um Heimkehrer Derdak bei Bruck/T. loslegen. „Es wird ein Lernprozess. Aber wir haben viel Talent und Leidenschaft“, lobt Trainer Roland Marouschek seine Boygroup mit sechs Assen, die zuletzt bei der U20-EM den sechsten Platz erreichten. „Schöpfen wir das ganze Potenzial aus, werden wir mit dem Abstieg nichts zu tun und mit den Jungs sehr viel Freude haben“, betont Marouschek. „Unser Ziel ist der Klassenerhalt, unser Traum das Play-off.“
Auch Kapitän Paul Pfeifer, mit 23 Jahren der Älteste im Kader, brennt trotz aktueller Knöchel-Probleme auf das HLA-Comeback. „Wir sind eine junge, sehr gute und hungrige Mannschaft, gegen die keiner gerne spielt. Wir wollen ins Play-off – dort ist sowieso alles möglich.“
Im Play-off sind die Fivers Stammgast. Zuletzt kam im Halbfinale gegen den späteren Meister Linz das Aus. Mit Teamflügel Damböck schaffte es der nächste ins Ausland (Kreuzlingen/Sz) – so steht Pendant Jakob Nigg noch mehr im Fokus. „Wir werden wieder unser schnelles Spiel durchziehen, das hat uns schon zu vielen Erfolgen verholfen“, so „Niggi“. „Unser Ziel ist es, andere Mannschaften vor Aufgaben zu stellen.“ Etwa mit einer offensiven Abwehr um den zum besten U20-EM-Goalie gewählten Bergmann.
Dazu folgt zum Start am Samstag daheim gegen den letztmaligen Grunddurchgangs-Zweiten Schwaz auf Urgestein Kolar ein neuer Kapitän: Marin Martinovic. „Er wird dadurch noch mehr Verantwortung bekommen und wachsen“, blickt Boss Tom Menzl gespannt auf die neue Saison. „Wie so oft haben wir einen Leistungsträger ins Ausland verloren – das zeigt aber auch, dass unser Ausbildungsweg genau richtig ist.“
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