Nach dem Tod von Mariah Careys Schwester Alison, die am selben Tag wie Careys Mutter Patricia gestorben ist, machen Freunde der 63-Jährigen der Sängerin schwere Vorwürfe. Die Diva habe ihrer todkranken Schwester den letzten Wunsch verwehrt.
Wie die „Daily Mail“ berichtete, habe Alison bis zuletzt gehofft, dass sie sich mit ihrer Schwester Mariah Carey versöhnen könne. Die Beziehung der Schwestern war vor vielen Jahren zerbrochen – nicht zuletzt wegen Alisons jahrelanger Drogensucht.
Letzter Wunsch blieb unerfüllt
In den letzten Monaten sei die 63-Jährige in einem Hospiz untergebracht gewesen, heißt es. Ihr Freund und Pfleger David Baker verriet der britischen Zeitung nun, Carey habe davon gewusst, dass es ihrer Schwester gesundheitlich zunehmend schlechter gegangen sei. Dennoch habe sie sich nie bei Alison gemeldet.
„Alison war verletzt darüber, wie sie von ihrer Mutter und Mariah behandelt worden war, aber sie hatte stets gemischte Gefühle über ihre Mutter. Und ich weiß, dass einer ihrer letzten Wünsche war, dass sie zumindest ein Gespräch mit Mariah haben kann.“
Mariah Carey war in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, wie sie in ihrer 2020 erschienen Autobiografie „The Meaning of Mariah Carey“ geschildert hatte. Ihre Eltern trennten sich wenige Jahre nach Careys Geburt. Die Sängerin hat neben ihrer älteren Schwester Alison noch einen älteren Bruder.
Auch Careys Mutter gestorben
In ihren Memoiren schilderte Carey auch, dass ihre Schwester ihr schon früh Drogen gegeben habe. „Als ich zwölf Jahre alt war, betäubte mich meine Schwester mit Valium, bot mir einen kleinen Fingernagel voll Kokain an ... und versuchte, mich an einen Zuhälter zu verkaufen.“ Später habe sie Alison aus ihrem Leben verbannt, so Carey.
In einem Statement gegenüber dem „People“-Magazin trauerte die Diva Anfang der Woche um ihre Mutter Patricia. „Ich schätze mich glücklich, dass ich die letzte Woche vor ihrem Tod mit meiner Mutter verbringen konnte“, ließ sie in der Mitteilung ausrichten.
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