So, 19. August 2018

Anspruchsvoll

07.09.2005 12:06

Windows Vista benötigt die Über-Drüber-Hardware

Schon 2006 soll der Startschuss für Microsofts neues Betriebssystem "Windows Vista" erfolgen. Auf einer Messe veröffentlichte ein Sprecher die ersten Anforderungen an Vista-taugliche Rechner. Wer nächstes Jahr auf das neue Betriebssystem umsteigen will, braucht einen Computer mit teuren Extras: Grafikkarten gegenwärtig gängiger PCs werden den Ansprüchen von Vista kaum gerecht - derzeitige Monitore sollen für Vista in manchen Funktionen gänzlich unbrauchbar sein!

Wer nicht will, dass sein Vista wie ein schwach getuntes XP anmutet, dessen Rechner muss laut "APC Magazine" folgende Eckdaten erfüllen:
- mindestens ein Prozessor der neuesten Dual-Core-Technologie
- teure 2 GB Arbeitsspeicher für den Vista-64-Bit-Modus
- eine Grafikkarte mit mindestens 256 MB RAM 
... und wer in Zukunft HD-DVDs über seinen Computer-Bildschirm wiedergeben möchte, wird um den Kauf eines neuen Displays nicht herum kommen!

Neue Bilder - neue Bildschirme!?
Angesichts der aufwendigen Design-Features von Vista (siehe Linkbox), kann man sich mit den hohen Anforderungen an taugliche Grafikkarten erklärbar abfinden. Völlig unerwartet und neu kam jedoch, dass Vista zum Anzeigen von HD-Video den neuen elektronischen Kopierschutz-Standard "HDCP" verwenden wird.

Für eine optimale Bildqualität müssen sowohl die Grafikkarte, als auch der Monitor mit dieser Kopierschutz-Technologie versehen sein. Bei Grafikkarten wird sich das durch einen neuen Treiber mühelos beheben lassen.

Bei Monitoren wird man um einen Neuanschaffung voraussichtlich nicht herum kommen. Es gibt derzeit so gut wie kein erwerbbares Gerät, das mit HDCP ausgestattet wäre - dementsprechend saftig werden die anfänglichen Preise für Vista-kompatible Hardware ausfallen.


 

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