ÖBB-Fahrplan ließ viele Schüler in Niederösterreich zuletzt links liegen: Ab dem 2. September – und damit rechtzeitig zum Start ins neue Semester – werden mehrere Frühzüge aber wieder halten.
Während die Anforderungen für die heuer mehr als 100.000 Taferlsklasser stetig steigen, bringt der nahende Schulstart auch viele Herausforderungen für Familien in Niederösterreich mit sich. Das betrifft einerseits die Betreuung der Kinder abseits des Unterrichts, andererseits auch den täglichen Weg zur Schule und wieder retour. Das Land hat diesbezüglich nun eine gute Nachricht für die Bewohner der Region Wagram in die Schultüte gepackt.
Nachdem die ÖBB mit ihrem letzten Fahrplan nämlich zahlreiche Frühverbindungen für Schüler auf die Sparschiene gesetzt und ersatzlos gestrichen hatten, fuhren seit Dezember regionale Zubringerbusse zum Bahnhof nach Hadersdorf am Kamp.
Zug war immer das Ziel
„Ziel war aber immer eine rasche, zuverlässige und sichere Verbindung ohne längere Wartezeiten“, kündigt Verkehrslandesrat Udo Landbauer nun eine dauerhafte Lösung an. Für diese wurde über den Sommer eifrig mit den ÖBB verhandelt. Das Ergebnis: Mit dem Schulstart am 2. September wird es nun wieder zwei zusätzliche Stopps in Etsdorf-Strass sowie Wagram-Grafenegg in Fahrtrichtung Krems geben.
Der neue Zug wird in Hadersdorf zudem mit dem Schülerzug aus dem Kamptal zusammengehängt. „Damit schaffen wir zusätzliche Kapazitäten im morgendlichen Schul- und Pendlerverkehr beim REX von Wien nach Krems und auf der Linie R44 von Horn über Krems nach St. Pölten“, erklärt Landbauer.
Es ist ärgerlich, dass diese Halte für Schüler überhaupt eingespart wurden. Umso erfreulicher ist es, dass wir jetzt rechtzeitig vor dem Schulstart
Udo Landbauer, FPÖ-Landesvize und Verkehrsreferent
Mit dem verbesserten Fahrplan gehen wir auf die Bedürfnisse der Schüler, Familien und Pendler der Region ein“, sagt der Freiheitliche und betont, dass das zusätzliche Busangebot der Linie 864 bis zum Fahrplanwechsel im heurigen Dezember jedenfalls bestehen bleibt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.