Einen Schreckmoment erlebte am Samstag eine deutsche Paragleitpilotin (35) in Landeck! Sie gewann nach dem Start zu wenig Höhe und landete wenig später in einer Baumkrone. Die Frau blieb 20 Meter über dem Grund hängen und zog sich leichte Verletzungen zu. Eine zweite Piloten brach sich den Knöchel.
Die Deutsche aus dem Landkreis Miesbach startete am Samstag ihren Flug im Bereich des Krahberges. Da sie nach dem Start nicht genug Höhe gewinnen konnte, flog sie eine Linkskurve, um sich vom Hang zu entfernen.
Der Gleitschirm verfing sich in der Folge in der Baumkrone, wobei die Pilotin ca. 20 Meter über Grund hängen blieb.
Die Polizei
Dabei schätzte sie laut eigenen Angaben die Flughöhe falsch ein und flog direkt eine Reihe von Bäumen zu. Die 35-Jährige prallte mit den Beinen voran gegen eine Baumkrone. „Der Gleitschirm verfing sich in der Folge in der Baumkrone, wobei die Pilotin ca. 20 Meter über Grund hängen blieb“, schildert die Polizei.
Die Frau zog sich leichte Verletzungen am linken Bein zu. Die Bergrettung Landeck und ein Alpinpolizist konnten sie aus ihrer misslichen Lage bergen.
Knochenbrüche nach Landung
Wesentlich schlimmer endete der Landeanflug in Ginzling für eine 23-jährige Einheimische am Samstagnachmittag. Sie knickte bei der Landung mit ihrem Fuß in einer Mulde um und brach sich Innen- und Außenknöchel sowie das Schienbein. Sie wurde mit der Rettung ins Bezirkskrankenhaus Schwaz überstellt.
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