Bub fuhr gegen Baum

OÖ: Ärzte mussten Unterschenkel wieder entfernen

Österreich
15.01.2013 14:30
Traurige Nachrichten gibt es von jenem neunjährigen Buben, dem am Montag, nach einem schweren Skiunfall in Oberösterreich, der abgetrennte Unterschenkel wieder angenäht worden war. Ärzte des Linzer UKH mussten den Körperteil am Dienstagvormittag wieder abnehmen. Die Durchblutung sei nicht ausreichend gewesen, daher habe man sich zu dem Eingriff entschlossen, erklärte der ärztliche Leiter Albert Kröpfl.

Die Art der Verletzung sowie die Kälte hätten die Gefäße zu stark beschädigt, so der Arzt weiter. Der Zustand des Kindes sei jedoch stabil. In einer mehrstündigen Operation hatte ein sechsköpfiges Ärzteteam darum gekämpft, die Durchblutung im Bein des Neunjährigen wiederherzustellen.

Nach einer vorsichtig positiven Prognose der Mediziner (siehe auch Story in der Infobox) herrschte am Dienstag nun traurige Gewissheit, dass der Unterschenkel nicht mehr zu retten ist.

Der Bub aus dem Bezirk Grieskirchen hatte am Wochenende an einem Skirennen teilgenommen. Zwischen den beiden Durchgängen fuhr er frei auf der sogenannten Stierwiese. Dabei kam der Neunjährige von der Piste ab und prallte gegen eine am Rand stehende Buche. Dabei wurde ihm der rechte Unterschenkel unterhalb des Knies völlig abgetrennt.

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