Für die zwei Gruppen von Deutschlernenden ist es am Dienstagvormittag eine willkommene Abwechslung zum Sprachkurs. Der Integrationsfonds (ÖIF) veranstaltet eine Karriereplattform für Flüchtlinge, deren Asylstatus bereits anerkannt ist und die gerade Deutsch lernen. Unter den 40 Interessierten bei der Plattform sind zahlreiche ukrainische Flüchtlinge. Mit Ende Juni waren 1346 Ukrainer im Bundesland beschäftigt.
In Salzburg stellt sich das Unternehmen Markas vor, das in Sozial- und Bildungseinrichtungen für die Reinigung zuständig ist. Etwa im Landeskrankenhaus und der Christian-Doppler-Klinik. Allein in der Stadt Salzburg hat das Unternehmen rund 500 Beschäftigte. Dem Arbeitsmarktservice will der Integrationsfonds keine Konkurrenz machen.
In den anderen Bundesländern entspannt sich der Personalmangel. Aber Salzburg ist bei der Suche ein besonders schwieriges Pflaster.

Enikö Hazafi, Markas Gruppe
Bild: Tschepp Markus
„Wir sehen uns nicht als Jobbörse. Aber wir haben viele Leute, die Arbeit suchen. Und Unternehmen treten auf der Suche nach Mitarbeitern immer wieder an uns heran“, sagt Timo Bovelino vom ÖIF. Die Jobsuchenden am Dienstag haben an Enikö Hazafi von der Markas Gruppe klassische Fragen. Wie hoch ist das Gehalt? Was ist zu tun? Wie ist es mit dem Urlaub?
Ob der Tag ein Erfolg war, wird sich erst später zeigen. Erste Gespräche werden geführt. „Oft geben die Leute die Informationen auch an Verwandte weiter, die dann bei uns anfangen“, erklärt Hazafi. In Salzburg sei die Personalsuche aber besonders schwierig, sagt Hazefi, die bei Markas in ganz Österreich für die Personalsuche zuständig ist.
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