Greenpeace hat „Österreichs 9 Betonschätze“ gekürt – die „Krone“ berichtete mehrfach über den Negativpreis. Klarer Salzburgs Sieger: Das umstrittene Luxus-Resort „Six Senses“.
Die Sieger im Greenpeace-Beton-Bewerb stehen fest! Mehr als 20.000 Stimmen und eine Fachjury haben die größten Beton-Bausünden des Landes gewählt. In Salzburg hat sich dabei schnell ein Favorit herauskristallisiert, der sich auch am Ende durchgesetzt hat: Das Luxus-Resort „Six Senses Residences Kitzbühel Alps“ am Pass Thurn bei Mittersill.
Am Pass Thurn sind bereits zwei Hektar Wald gerodet worden. Zudem werden dort ausschließlich Luxus-Apartments gebaut. Das Bauprojekt für Gutbetuchte wirbt laut Greenpeace damit, dass alle angebotenen „Residenzen” über Ferienwohnungsgenehmigungen verfügen.
In den vergangenen Wochen konnte abgestimmt werden, seit heute, Dienstag, stehen die Sieger fest. Die Organisation Greenpeace hat aus über 400 Einsendungen eine engere Wahl getroffen. Schließlich standen fünf Beton-Bauprojekte pro Bundesland zur Auswahl.
In Salzburg waren dies unter anderem der Parkplatz des Areitxpress in Zell/See, die Salzburger Altstadtplätze und auch der Flughafen. Daneben stand auch noch der Schlotterer-Ausbau auf den Adnetfeldern in der engeren Versiegelungswahl.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.