Bei der Suche nach einem flüchtigen Unfalllenker wurde die Polizei in Hofkirchen im Mühlkreis ordentlich überrascht. Der Gesuchte hatte nämlich einem Freund geholfen, der sich schwer am Arm verletzt hatte. Das war allerdings nicht die einzige Überraschung.
Am Samstag gegen 19.45 Uhr war ein vorerst unbekannter Fahrzeuglenker im Ortsgebiet von Hofkirchen im Mühlkreis gegen einen Strommast gestoßen. Die Polizisten fanden an der Örtlichkeit verschiedene Pkw-Teile vor und sie führten Häuserbefragungen durch. Von Auto und Fahrer fehlte aber zunächst jede Spur.
Auto wurde gefunden
Der Pkw konnte schließlich in einiger Entfernung schwer beschädigt festgestellt werden – der Lenker war allerdings wieder nicht vor Ort. Dieser konnte dann über ein Familienmitglied telefonisch erreicht werden. Der Unfalllenker, ein 19-jähriger Einheimischer, gab an, dass er einen Freund ins Krankenhaus brachte.
Schwere Armverletzung
Bei einer persönlichen Befragung kam dann aber die ganze Wahrheit ans Licht: Der 19-Jährige hatte bei dem Unfall seinen 17-jährigen Freund am Beifahrersitz dabei. Der hatte beim Crash seine Hand bei geöffnetem Seitenfenster aus dem Auto hängen gelassen und wurde deshalb schwer verletzt. Nicht ganz überraschend war der 19-Jährige alkoholisiert, er hatte 1,26 Promille.
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