„Krone“-Kommentar

Höchste Zeit für eine neue „hohe Zeit“

Kolumnen
30.06.2024 06:00

„Dei hohe Zeit is lang vorüber“: So ernüchternd beginnt jener Song, den am Dienstag gut 30.000 Österreicher im Berliner Olympiastadion voller Inbrunst sangen – „I Am from Austria“, die längst nicht nur heimliche Hymne, in der Rainhard Fendrich so mit uns und unserem Land umgeht, wie wir es mögen: kritisch, aber liebevoll.

„Hohe Zeit“ – die kennen wir etwa im Sport jenseits der Traditions-Winterdisziplinen, die nur in kleinen Teilen der Welt ernsthaft Beachtung finden, kaum.

Und plötzlich setzt sich unsere Fußball-Nationalmannschaft bei der EURO brillant in Szene wie nie. Geleitet vom klugen Fachmann und Menschenführer Ralf Rangnick, dem 66-jährigen Deutschen, der sich mit seiner Bayern-Absage samt Bekenntnis zu unserem Team zum Über-Österreicher geadelt hat.

Er hat etwas zu sagen, sprach im „ZIB 2“-Interview davon, er stelle sich vor, dass wir „im normalen Leben“ so miteinander umgehen wie seine Team-Kicker, „wir uns schätzen, wertschätzen, anerkennen“. Dieser politische Mensch denkt dabei wohl auch an die Politik, die das hoffentlich hört und auch versteht.

Fendrichs Hymne endet mit dem Stolz auf „Austria“.

Auf den österreichischen Fußball dürfen wir neuerdings stolz sein. Wann zieht die Politik endlich nach, wann beschert auch sie dem Land eine neue „hohe Zeit“? Es wäre höchste Zeit!

Einen schönen Sonntag mit Ihrer „Krone“!

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