Georgien steht nach dem sensationellen 2:0 gegen Portugal im EM-Achtelfinale. Mit dem Erfolg lösten die Teamspieler auch in ihrer Heimat große Euphorie aus. In Tiflis rannten die Menschen auf die Straßen, es gab Autokorsos und Feuerwerke. Und nun winkt den Teamspielern ein wahrer Geldregen.
Der Milliardär Bidsina Iwanischwili versprach dem Team eine Prämie von 30 Millionen Lari (knapp zehn Millionen Euro). Das teilte der reichste Mann des Landes, der Ehrenvorsitzender der Regierungspartei Georgischer Traum ist, in Tiflis mit.
Weitere Millionen bei Sieg gegen Spanien
Iwanischwili, der als mächtiger Strippenzieher der Schwarzmeer-Republik im Südkaukasus gilt, hat der Mannschaft weitere 30 Millionen Lari in Aussicht gestellt, sollte das Team auch gegen Spanien im Achtelfinale gewinnen.
Politische Kommentatoren meinten, dass Iwanischwili vor der Parlamentswahl im Oktober versuchen könnte, den EM-Erfolg der Nationalmannschaft politisch für seine regierende Partei zu nutzen. Allerdings hatten die Fußballer am Mittwochabend Songs der proeuropäischen Protestbewegung gesungen.
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