Ärger trotz Aufstieg! Nach dem knappen 2:1-Erfolg gegen Tschechien übt die Türkei heftige Kritik an Schiedsrichter Istvan Kovacs. „Er war arrogant, man konnte gar nicht mit ihm sprechen“, schimpft Kapitän und Aushängeschild Hakan Calhanoglu, der im Achtelfinale gegen Österreich gesperrt fehlen wird.
Insgesamt gab es 18 Gelbe Karten im Spiel zwischen der Türkei und Tschechien am Mittwochabend - ein neuer EM-Rekord. Hinzu kommen zwei Rote Karten für die Tschechen Antonin Barak und Tomas Chory.
„Der beste Schiedsrichter ist der, der keinen Einfluss auf das Spiel nimmt“, ärgert sich Tschechien-Kapitän Tomas Soucek: „Aber dieser Schiedsrichter wollte der Mann des Spiels sein.“
Karte mit bitteren Folgen
Doch auch die Türkei erhebt schwere Vorwürfe. Für Calhanoglu sei der Referee eine „Katastrophe“ gewesen. „Ich bin zum Schiedsrichter gelaufen und wollte meine Spieler wegtreiben. Ich habe dann versucht, mit ihm zu sprechen“, schildert er. „Er hat mir direkt die Gelbe Karte gegeben.“ Eine Karte mit bitteren Folgen – gegen Österreich muss der Star der Türken im Achtelfinale nun zusehen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.