Österreichs größte Theaterorganisation soll künftig von der Ex-Festspielpräsidentin beaufsichtigt werden. Das schlug Neos-Kultursprecher Sepp Schellhorn jetzt vor.
Der Vorsitz im Aufsichtsrat der Bundestheater-Holding GmbH muss neu besetzt werden. Bis zu ihrem Tod Anfang Juni hatte Ex-Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein den Posten inne. Nun gilt es rasch eine geeignete Nachfolge zu finden.
Die sieht Neos-Kultursprecher Sepp Schellhorn in Person von Ex-Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler. „Dieses Land wurde durch das jahrzehntelange Wirken von der national wie international erfolgreichen Kulturmanagerin Helga Rabl-Stadler geprägt, die mit ihrer Erfahrung, ihrem breiten Kunst- und Kulturverständnis und ihrem wachen, offenen Blick auch in dieser Funktion vieles beizutragen wüsste“, ist Sepp Schellhorn überzeugt.
1995 wurde Rabl-Stadler zur Präsidentin der Salzburger Festspiele ernannt und prägte diese insgesamt 27 Jahre lang. Im Jänner 2022 übergab sie das Amt der Festspielpräsidentin an ihre Nachfolgerin Kristina Hammer. Verzichten musste die Kulturlandschaft seither aber nicht auf Helga Rabl-Stadler. Schon Mitte 2022 wurde sie Sonderberaterin in Kulturfragen im Außenministerium. Auch den Salzburger Festspielen kehrte sie nicht vollends den Rücken. Auf Bitte der Festspielarchiv-Chefin Margarethe Lasinger übernahm die 76-jährige Kulturmanagerin im Vorjahr den Vorsitz im Beirat des Archivs.
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