Neuer Trainer, neue Zielsetzung, neues Personal – der Umbruch bei Zweitligist Admira ist voll im Gange. Und er wird größer ausfallen, als ursprünglich geplant. Weil einige Spieler gingen, mit denen Sportdirektor Peter Stöger gerne verlängert hätte. Martin Rasner zog es nach Ried, noch überraschender ist der Abschied von Willi Vorsager. Mit ihm geht ein echtes Urgestein, einer, der bereits mit fünf Jahren zur Admira kam, nie für einen anderen Verein spielte, als Kapitän und Abwehrchef ein starkes Frühjahr hinlegte, verloren.
Die „Krone“ erreichte den 26-Jährigen im Urlaub am Meer. „Es tut gut, hier abschalten zu können.“ Verständlich, denn leicht fiel ihm die Entscheidung, die Admira zu verlassen, nicht. „Das Angebot war o.k., aber ich bin im besten Fußballalter, will etwas Neues sehen, mir nach meiner Karriere nicht vorwerfen, nichts anderes probiert zu haben.“
„Am geilsten waren aber die Nicht-Abstiegs-Partys“
Der Blick zurück beinhaltet viel Wehmut. 148 Profi-Spiele für die Admira, Debüt im Dezember 2017 mit einem Tor beim 3:1 daheim gegen Altach – eines seiner Top-Highlights. „Am geilsten waren aber die Nicht-Abstiegs-Partys.“ Von denen hatte es ja bekanntlich einige gegeben, ehe es vor zwei Jahren doch runter in den Keller ging. Vorsager blieb dennoch treu, wollte mit der Admira wieder aufsteigen. Dieses Ziel werden jetzt andere verfolgen.
Zukunft noch offen
Der Abschied ist für ihn aber auch mit einem gewissen Risiko verbunden, weil er noch keinen neuen Verein hat. „Es gibt nur lose Anfragen.“ Die sind aber in guten Händen – Vorsagers Agentur vertritt unter anderem die Interessen der ÖFB-Teamspieler Baumgartner, Lienhart, Grillitsch und Kainz. . .
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.