Hilfe in Aussicht

Kam “tot” zur Welt: Spätes Wunder für Kärntnerin (32)

Österreich
02.11.2012 08:58
Als Wunder gefeiert, als Mensch im Stich gelassen: Der Fall der Klagenfurterin Annemarie Erlacher hat viele bewegt. Wie berichtet, war Annemarie nach ihrer Geburt für tot erklärt worden - 15 Stunden später erwachte sie zum Leben und hat seither mit einem harten Schicksal zu kämpfen. Jetzt ist endlich Hilfe in Aussicht.

Die Geschichte vom "Wunder von Klagenfurt" war damals, im Jahr 1980, um die Welt gegangen. Politiker versprachen der beeinträchtigten Annemarie Hilfe - die kam jedoch nie an. Stattdessen wurde die 32-Jährige ein Sozialfall, ohne Anrecht auf Pension, aber mit starkem Willen, etwas zu bewegen, und endlich auf eigenen Beinen zu stehen.

Die "Krone" hat die Politik an ihr Versprechen erinnert. Auch wenn die Funktionäre von damals nicht mehr im Dienst sind, soll Annemarie jetzt endlich geholfen werden. "Uns wurde aus der Landesrgegierung Unterstützung zugesagt. Bei 'pro mente' könnte sie bald anfangen. Annemarie macht derzeit einen PC-Kurs, und man merkt, wie sie auflebt", erzählt Franz Erlacher, Vater der 32-Jährigen. Ein spätes Wunder für eine Familie, die schon viel hat durchmachen müssen.

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