Ein deutsches Urlauberpaar im Alter von 35 und 40 Jahren, in deren Hütte das Feuer ausgebrochen war, hatte gegen 2.30 Uhr den Brandgeruch wahrgenommen und Alarm geschlagen. Werner Müller (32), Direktor des Urlaubsdomizils, und sein Team reagierten geistesgegenwärtig. "Wir haben sofort das ganze Gelände evakuiert und die im Brandfall vorgesehenen Notfallmaßnahmen gestartet, die ein Übergreifen der Flammen auf andere Objekte verhindern", so Müller.
"Zum Glück wurde kein Gast oder Mitarbeiter verletzt"
Auch Pkws, die in der Nähe der Gefahrenstelle geparkt waren, wurden weggestellt und so in Sicherheit gebracht. "Alles hat so geklappt, wie es geplant war", erklärte der Direktor. Obwohl die Feuerwehrautos Schneeketten brauchten, waren sie in kurzer Zeit am Einsatzort. Ein "Jagdhaus" stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand, ebenso ein daneben geparkter Wagen. Ein zweiter Pkw wurde schwer beschädigt.
Insgesamt standen fünf Feuerwehren mit gut 100 Mann im Löscheinsatz. Laut Polizei könnte der Brand durch einen beheizten, offenen Kamin ausgelöst worden sein. Wie hoch der Schaden ist, kann noch nicht gesagt werden. "Sachverständige und das Landeskriminalamt untersuchen den Fall. Zum Glück wurde kein Gast oder Mitarbeiter verletzt", so Müller.
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