Das Hypo-Mehrkampfmeeting im Götzner Mösle war auch 2024 wieder ein rauschendes Leichtathletikfest. Einziger Wehmutstropfen: Die absoluten Topleistungen und die ganz großen Punkte blieben diesmal allerdings aus. Zwei mögliche Gründe stehen im Fokus.
„Die Zuschauer hier in Götzis sind einfach großartig“, waren sich sowohl die heimischen als auch die internationalen Top-AthletInnen einig, die am vorigen Wochenende beim Hypo-Mehrkampfmeeting im Mösle ihr Bestes gegeben hatten. Das war in diesem Jahr allerdings nicht ganz so gut, wie in den Jahren zuvor. Das bestätigt auch ein Blick ins Archiv.
So „billig“ wie 2024 gab es den Götzis-Sieg in Zehn- und Siebenkampf schon längere Zeit nicht mehr. Damian Warners 8678 Punkte hätten zuletzt 2017 fürs oberste Stockerl gereicht. Damals holte Warner mit 8523 Zählern den zweiten seiner inzwischen acht Mösle-Triumphe. Und Anouk Vetters 6642 Punkte sind die niedrigste Siegermarke seit 2013, als Brianne Theisen-Eaton mit 6376 Zählern triumphierte.
Während 13 Athleten im Zehnkampf die 8000-Punkte-Marke knackten und dies dem langjährigen Schnitt entsprach, schafften es nur elf Damen über 6000 Zähler. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 beendeten gleich 19 (!) Athletinnen den Wettkampf mit mehr als 6000 Punkten.
Zwei Erklärungsansätze
Die Vorarlbergerinnen Isabel Posch und Chiara Schuler haben zwei Erklärungsansätze. „Der frühe Termin hat sicher dafür gesorgt, dass viele noch nicht so auf der Höhe waren“, sagt Posch und für Schuler spielte auch der Wind eine Rolle: „Man hat von mehreren gehört, dass sie sich da schwergetan haben.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.