„Jetzt steht es einmal 1:0 für Linz. Aber am Dienstag haben wir die Chance, wieder auszugleichen.“ Fivers-Trainer Peter Eckl bickt nach der 30:35-Heimniederlage zum Liga-Halbfinalstart bereits nach vorne. Um in der Best-of-3-Serie nicht vorzeitig zu scheitern, muss sich sein Team jedoch steigern.
Das war zu wenig! Die Fivers unterlagen am Samstag zum Halbfinal-Auftakt daheim Linz mit 30:35. Topscorer Schuh (6) und Co. waren gegen den Vizemeister – außer beim 9:8 und 10:9 – stets im Rückstand.
Zur Pause stand’s bereits 13:16, danach zwischenzeitlich gar 22:28. „Wenn man in der Deckung und bei den Torhütern nicht gut genug ist, vorne Angriffe und Siebenmeter verhaut, dann wird’s schwierig. Auch mehrere Stangenwürfe haben uns nicht wirklich weitergeholfen“, so Fivers-Coach Peter Eckl, dem Kapitän Kolar wegen Knieproblemen fehlte – ehe in Minute 51 auch Brenneis mit Rot (dritte 2-Minuten-Strafe) „abhanden“ kam.
Aber was soll Linz sagen? Die Gäste um den (bei Siebenmeter) glänzenden ÖHB-Keeper Kaiper – sein Westwiener Vorjahres-Meistercoach Draca und Teamchef Pajovic waren ebenfalls in der mit 1000 Fans vollen Halle – mussten früh Hamzic (28.) und Wiesinger (32.) wegen der dritten 2-Minuten-Strafe vorgeben. „Ein hitziges Spiel, Linz hat völlig verdient gewonnen“, so Eckl, „am Dienstag wollen wir’s auswärts besser machen. Dafür müssen wir jede unserer Chancen nutzen, nur dann haben wir eine Chance.“
Im Parallelduell besiegte Hard zum Start Krems daheim mit 32:26. Nach anfänglichem Rückstand stellten die Vorarlberger bis zur Pause auf 17:12. In der zweiten Hälfte kämpften sich die Gäste phasenweise heran, Hard gewann am Ende aber souverän.
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