Früher war sie slowakische Staatsmeisterin im Gewichtheben. Jetzt greift Katrin Trebichavska für Sokol/Post in der österreichischen Volleyball-Bundesliga an. Und hat mit ihrem Team am Dienstag die Chance, den nächsten großen Schritt in Richtung Titel zu machen.
„Wenn es nach meinem Vater gehen würde, dann würde ich nach wie vor an Wettkämpfen im Gewichtheben teilnehmen“, lacht Katrin Trebichavska. Die 25-Jährige greift aber seit einigen Jahren viel lieber auf dem Volleyballfeld an. Seit Februar tut sie das für Sokol/Post.
Die Slowakin war beim 2:3-Krimi in Graz mit 28 Zählern Topscorerin ihres Teams im zweiten Spiel der Best-of-5-Serie um den Liga-Titel in Österreich. In der Serie steht es 1:1. „Wir haben ja das Cup-Finale verloren und wollen jetzt unbedingt den Meistertitel holen“, wird sie auch am Dienstag (17.30 ) in der Sport Arena Wien im dritten Spiel wieder alles in die Waagschale werfen.
Ich fühle mich sehr wohl hier, ich liebe das Team, die Coaches, die ganze Atmosphäre. Jetzt holen wir den Titel, dann sehen wir weiter.
Katrin Trebichavska
Ihre sportliche Karriere begann bunt: „Skifahren, Leichtathletik und Ballsport, eben auch Volleyball.“ Und mit etwa fünf Jahren eiferte sie dem Vater und dem Bruder im Gewichtheben nach. Äußerst erfolgreich: Fünfmal holte sie in ihrer Klasse den slowakischen Staatsmeistertitel.
Über die USA und die Philippinen nach Wien
Ihr Herz schlug aber für Volleyball. Und so führt sie ihr Weg im Jahr 2020 in die USA. Dort spielt sie erst an einem College in Ohio, später in Buffalo. „Die Entscheidung, in die USA zu gehen, war das Beste, was ich je in meinem Leben getan habe.“ Von dort aus ergab sich – mangels eines richtigen Systems an Profiligen in Nordamerika – ein Engagement auf den Philippinen. Von dort lotste sie Sokol-Cheftrainerin und Landsfrau Zuzana Pecha-Tlstovicova im Februar nach Wien.
„Ich fühle mich sehr wohl hier, ich liebe das Team, die Coaches, die ganze Atmosphäre“, schwärmt Katrin. Ob sie sich auch nach dieser (Halb-)Saison hier spielen wird, hat sie noch nicht entschieden. „Jetzt holen wir mal den Titel. Dann sehen wir weiter.“
Das Gewichtheben hat sie allerdings nicht ganz aus ihrem sportlichen Leben verbannt: „Ich nutze es als Training. Es hilft mir auch, im Volleyball besser zu werden.“ Und das Stemmen eines Meisterpokals wäre für sie demnach sicherlich auch kein Problem.
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