Exotische Produkte, die man nicht an jeder Ecke bekommt: In einem Innsbrucker Süßwarenladen werden dank jeder Menge bunter Dosen und sündhaften Schleckereien wahre Kinderträume wahr.
Tortilla-Chips aus Mexiko, Schokolade aus Frankreich, Hühnchengerichte aus Südkorea oder diverse Energydrinks von Influencern, YouTube-Stars oder Wrestlern aus den USA: Im „Candy Kingz“ von Patrick Foltermeier in der Innsbrucker Ursulinenpassage möchten viele Jugendliche am liebsten wie einst Pippi Langstrumpf den ganzen Süßigkeitenladen leer kaufen.
Im Sortiment hat der 34-Jährige nämlich jede Menge bunt verpackte Lebensmittel und Softdrinks, die man hierzulande sonst kaum oder überhaupt nicht findet. „Mit einem Kollegen habe ich vor drei Jahren das Geschäft eröffnet. Wir waren die allerersten, die zunächst vor allem spezielle Süßigkeiten aus Amerika angeboten haben und wurden von vielen belächelt“, erinnert sich Foltermeier. Doch die Geschäftsidee ging sofort auf.
Von Filmen und sozialen Netzwerken ins Regal
Anstatt die nicht alltäglichen Produkte mit teils horrenden Portokosten im Internet zu beziehen oder kilometerweit fahren zu müssen, stürmen vor allem viele Teenager mittlerweile nahezu tagtäglich den kleinen Laden. „Ich habe vor allem das große Glück, dass gleich zwei Schulen in unmittelbarer Nachbarschaft sind“, betont der Innsbrucker, der das Geschäft mittlerweile alleine führt.
Wie der 11-jährige Remy, der beim „Krone“-Besuch gerade Getränkedosen von YouTube-Star iCrimax begutachtet, sehen zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene vor allem auf diversen Social-Media-Portalen und in Filmen, was ihre Vorbilder konsumieren. „Meist habe ich die Sachen dann schon im Laden, wenn danach gefragt wird“, lacht Foltermeier, der aber auch immer wieder ältere Kunden in seinem „Schlaraffenland“ begrüßen darf. Denn für verschiedene Fanta- und Cola-Sorten aus Asien, salzige, aber mit Schoko überzogene Mais-Snacks aus Norwegen oder einfach für ein kühlendes Softeis, wie man es aus Italien kennt, ist man doch nie zu alt ...
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