Um die Volksschule in St. Egyden zu retten, haben die Bewohner eine außergewöhnliche Idee. Sie wollen einfach die Schulsprengelgrenze versetzten und damit neue Schüler erhalten. Selbst der Kärntner Landtag soll von dem Vorhaben überzeugt werden.
Die Bewohner in der Ortschaft St. Egyden bei Velden machen mobil. Um die drohende Schließung ihrer Volksschule zu verhindern, wollen sie am Donnerstag vor Beginn der Landtagssitzung eine Unterschriftenliste übergeben.
Ersten Beschluss gibt es bereits
Schon am Dienstag will man den Gemeinderat von Schiefling davon überzeugen, sich gemeinsam mit Velden für eine Änderung der Schulsprengelgrenze einzusetzen. Dann könnten nämlich auch Schüler aus der Gemeinde Schiefling, konkret aus den Ortschaften Raunach, Roda, Ottosch und St. Kathrein, die Schule in St. Egyden besuchen und für die notwendige Schülerzahl sorgen. Der Gemeinderat von Velden hat ja bereits einen diesbezüglichen Beschluss gefasst.
Mit mir hat darüber noch niemand gesprochen.
Thomas Wuksch, Bürgermeister von Schiefling
Zurückhaltung bei Bürgermeister
Ob dabei auch die Nachbargemeinde mitziehen wird, steht aber noch in den Sternen. Der Schieflinger Bürgermeister Thomas Wuksch begegnet dem Ansinnen aus St. Egyden noch mit etwas Zurückhaltung: „Mit mir hat darüber noch niemand gesprochen. Aber wenn es erwünscht ist, werden wir in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen darüber diskutieren.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.