Der 26-Jährige war in der Nacht gemeinsam mit einem Bekannten, einem Studenten aus Polen, auf dem Weg zur Unterkunft gewesen - die beiden Burschen hatten einige Urlaubstage in Innsbruck verbracht. Dabei dürften sie sich verirrt haben, landeten am Frachtenbahnhof und nahmen eine Abkürzung über die Gleise.
Plötzlich fasste der 26-Jährige einen folgenschweren Entschluss und kletterte auf einen der abgestellten Waggons, dabei dürfte er laut Feuerwehr in die Nähe der Oberleitung geraten sein. Nach Angaben von Augenzeugen gab es einen explosionsartigen Knall und eine Stichflamme - der Student verbrannte hilflos.
Sein Leichnam konnte erst geborgen werden, nachdem die Oberleitung abgeschaltet und geerdet worden war, schilderte Einsatzleiter Josef Hundsbichler von der Berufsfeuerwehr Innsbruck. Schon wenn man sich einer Oberleitung bis auf einen Abstand von einem Meter nähere, könne es zu einem derartigen Stromüberschlag kommen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.