Die Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes Oberpullendorf und Einsatzkräfte des Arbeitersamariterbundes bewiesen bei einer Spezialübung Nervenstärke und Teamgeist.
Was passiert, wenn im Lager eines Betriebes giftige Natronlauge austritt und ein Arbeiter schwer verletzt wird und bewusstlos zusammenbricht? Mit diesem Schreckensszenario befassten sich vor kurzem die Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes Oberpullendorf und die Einsatzkräfte des Arbeitersamariterbundes in Weppersdorf. Im Rahmen einer Übung des „Gefährlichen-Stoffe-Zuges“ wurde am Gelände der Firma „Wetwater“, die für die Aufbereitung von Wasser diverse chemische Stoffe in ihrem Lager aufbewahrt, der Ernstfall geprobt.
Hervorragende Kooperation
Laut Übungsleiter Patrick Piniel bestand die Aufgabe darin, dass drei Floriani-Jünger unter schwerem Atemschutz sofort zur verletzten Person eilen und diese aus der Halle retten. Außerdem wurden wegen austretender giftiger Stoffe umgehend Spezialisten des Gefährlichen-Stoffe-Zuges alarmiert, sodass innerhalb kürzester Zeit 31 Helfer der Wehren vor Ort waren.
„Die Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Feuerwehr und dem Rettungsdienst hat bestens geklappt“, freut sich Alexander Schmidt, Leiter des Gefährliche-Stoffe-Zuges von der Feuerwehr Oberpullendorf. Auch der Weppersdorfer Bürgermeister Manfred Degendorfer und Feuerwehrkommandant Klaus Kallinger zeigten sich von der Mannschaft beeindruckt: „Es ist gut zu wissen, dass jeder Handgriff sitzt, auch dann, wenn gefährliche Stoffe im Spiel sind.“
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